Die Erpressungsmails haben bereits die Schweiz erreich. Jedoch sind sie lausig und allgemein formuliert.

Hallo

Zurzeit grassieren wieder Erpressung E-Mails. Welche Gelder haben wollen. Diese Mails welche in der Schweiz umgeht sind sehr lapidarisch gemacht. Es soll auch welche geben die die Person direkt ansprechen. Bei dem Uns zugestellten E-Mail ist dies nicht der Fall

Wir haben das Mail ungekürzt mal angehängt, damit Ihr so ein Mail sehen könnt.

Solltet Ihr so ein Mail oder ein ähnliches erhalten bitte einfach löschen.

 

Das angefügte Mail ist nach den Hacker Datenschutzrichtlinen zensuriert worden. Die Daten des Empfängers wurden Anonymisiert. Die Daten des Absenders sind korrekt.

 

 

 

Master Hacker
Von: Jerry Daniels <nvnwxwyw@mailing.loan>
Gesendet: Mittwoch, 12. September 2018 15:09
An: adresse@adresse.ad
Betreff: Wir mussen Ihnen dies zeigen, ein Video mit Ihrer Teilnahme
Hei!
Wir sind nicht der Meinung, dass es verpönt ist, zu genießen, sich bisweilen zu streicheln. Immerhin es ist
besser, manche Sachen geheim zu halten. Im Falle dass Ihre Verwandten und Freunde dies beachten, wird es etwas
sein, worüber Sie sich beunruhigen werden.
Es gibt etwas, das jeden in Verlegenheit bringen würde. Und das wird gravierende Folgen für Ihr persönliches Leben
und Ihr Wohlsein haben.
Einige Zeit lang halten wir im Auge Ihren Computer mit einem Trojaner, der per se installiert wurde und Ihr Notebook
infiziert hat.
Sie haben sich infiziert, indem Sie auf einer unserer infizierten pornografischen Seiten auf die Anzeige klickten.
Dank dem Trojaner-Virus haben wir den Zugang zu Ihrem Computer und allen Geräten die mit dem über Wi-Fi oder
Bluetooth verbunden sind.
Durch den Live-Kanal haben wir Ihren Bildschirm und alles, was Sie auf Ihrem Computer gemacht haben, gesehen.
Wir haben auch die Kontrolle über Ihre Kamera und Ihr Mikrofon, die wir jederzeit ein- und ausschalten können.
Alle Informationen, die für uns interessant oder relevant waren, wurden vertraulich behandelt.
Hierzu folgende Beispiele: Kontakte, soziale Netzwerke, E-Mails, etc.
Wir haben ein Video aufgenommen, wo Sie onanieren, und wir haben ein Video hinzugefügt, das Sie gesehen haben,
als Frames mit einem geteilten Bildschirm.
Durch Drücken einer Taste können wir dieses Video an alle Ihre Kontakte, sozialen Netzwerke usw. aussenden.
Wenn Sie dies verhindern möchten, überweisen Sie eine Summe von €350 an die nächste Bitcoin-Adresse.
Bitcoin-Adresse: 12gUsSh9BU4m9ioAykSHXXZRTdEDT6tkca
Es ist sehr einfach und schlichtweg, Bitcoin zu kaufen (normalerweise Überprüfung ist benötigt) auf die folgenden
Websites:
www.coinbase.com
www.localbitcoin.com
www.coinmama.com
www.bitit.io
www.bitpanda.com
www.bittylicious.com
Sobald die Zahlung gesendet ist, löschen wir alle Ihre Daten und Videos.
Wir bieten Ihnen eine Zahlungsfrist von 5 Tagen.
Ansonsten, werden Sie alle Konsequenzen kennen lernen, die wir Ihnen gemeldet haben.
Wir machen niemals Fehler.
Es ist sinnlos, jemanden darüber zu sagen. Es ist unmöglich, diese E-Mail-Adresse zu verfolgen, diese E-Mails
wurden über einen externen Server aus dem Ausland gesendet.
Diese Konten wurden gehackt.
Falls Sie eine dumme Wahl treffen, sich mit jemandem ins Vernehmen setzen oder etwas über diesen Brief mitteilen,
werden wir diese Materialien sowie alle anderen Daten, die wir haben, gleich veröffentlichen, die Sie verletzen
können und gegen Sie verwendet werden können.
Kaum dass dieses Schreiben geöffnet wird, erhalten wir eine Benachrichtigung, und ab sofort fängt der Zeitzähler zu
arbeiten.
Sie haben nur 5 Tage für Zahlung, keine Minute mehr.
Mit wärmsten Grüßen!

UPADTE

Die E-Mails werden auf privat und Geschäftsadressen sowie Sammeladressen wie info@… gesendet.

Die Erpresser stammen nach unseren Recherchen aus Latein Amerika…

Eine der IP Adresse welche sie verwenden ist 181.214.57.17

 

Wir werden hier mal aus Datenschutzgründen eine Sammlung der Bidcointsnummern veröffentlichen. Weitere Bitcoints nummern können Sie an info@hackernews.ch mailen, damit wir die Verfollständigen können

Bitcointadressen:                                                                     Umsatz in Bitcoints

stand     13.09.2018*

12gUsSh9BU4m9ioAykSHXXZRTdEDT6tkca                       0.02541486   CHF 159.46

15ygZ1ed4G2P23wZi2hJp5PKVVKQyH4fA8                       0.09262624   CHF 581.17

* Da die Erpresser über mehrere Bitcoints Konten verfügen und wir nicht wissen wiviele sind die Umsätze mit Vorsicht zu genissen.

 

Autor Xaver Aerni
Geschrieben am 12.09.2018
Veröffentlich in der Ausgabe September 2018
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Verkauft Mastercard Kreditkartendaten an Google

Am Sonntag konnte man im Heise Online lesen, dass Master Card Kreditkartendaten an Google verkaufen.

Wir hatten Gelegenheit zu diesem Thema mit der MasterCard zu sprechen.

MasterCard sagte dass Sie nur Richtdaten an Ihre Kunden verkaufen. Z.B wenn ein Laden eine Aktion hat kann er später die Umsatzdaten sowie auch die Anzahl Transaktionen kaufen. Dies macht eigentlich keinen Sinn da die Läden diese Daten eigentlich sowieso haben. Nur bekommen sie diese zusammengefasst. Dabei handelt es sich nur um Totale und nicht die Einzelnen Kundentransaktionen.

Google hat diverse Verträge mit der Master Card,

  1. Betreiben sie einen Laden und haben den gleichen Vertrag wie die Meisten Läden oder Restaurants.
  2. Hat Google auch ein Bezahlung App. Dort hat Google auch einen Vertrag mit der Master Card abgeschlossen. Ich denke für das Gerücht liegt hier der Hase im Pfeffer.

Aktiv gibt Master Card keine Daten an Google weiter. Jedoch hat Google diverse Möglichkeiten um solche Daten abzugreifen. (Ob dies auch gemacht wird können wir nicht beweisen, es sind nur Spekulationen)

  1. Über Google Analytics hat Google die Möglichkeit die Daten abzugreifen und von diversen Shops auszulesen. Also nur die Shops welche auch Google Analytics verwenden.
  2. Wenn irgendein Laden oder Restaurant ein Google Bezahlsystem einsetzt. Bis jetzt sind weder welche Online noch in der realen Welt bekannt.
  3. In den Google internen Stores sowie die Shops welche mit Google zusammenarbeiten. Dort findet ein reger Datenaustausch statt.
  4. Wer das Bezahlsystem von Google verwendet. Android Pay bzw Google Pay. Bei diesen Applikationen hinterlegt man zwar eine Kreditkarte. Jedoch laufen die Daten über Google. Diese Daten können dann von Google zur Analyse abgegriffen werden. Ob dies gemacht wird ist nicht klar. Aber sehr wahrscheinlich. Das gleiche übrigens gilt auch für Apple mit Applepay. Dort hat Apple auch die Möglichkeit die Daten abzugreifen.

Da in den Staaten immer mehr mit dem Handy bezahlt wird ist wahrscheinlich das abgreifen über Googlepay gemeint. Jedoch ist nicht nur MasterCard davon betroffen, sondern jede Kreditkarte welche auf Andoidpay bzw. Googlepay hinterlegt wird.

Auch Amazon hat die Möglichkeit die Keditkartendaten auszuwerten von den Kreditkarten die bei ihnen hinterlegt worden sind. Dies jedoch nur bei Amazon oder wenn man eine Zahlung über Amazon auslöst.

Die Bezahldienste wie PayPal, Android Pay, Google Pay, Apple Pay und Migros App sind für die Firmen zur Datengewinnung sehr wertvoll. Denn alle Daten die über diesen Dienst generiert werden können die entsprechenden Firmen auch auswerten.

Das Master Card wissentlich einzelne oder Kreditkartendaten en Block an Google Verkauft hat ist eher unwahrscheinlich. Vor allem da Sie nach dem DSGVO ein grosses Problem bekommen könnte und die Busse in Millionenhöhe sein würde.

 

 

Autor Xaver Aerni
Geschrieben am 03.09.2018
Veröffentlich in der Ausgabe September 2018
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DSGVO ein Monat danach

Seit einem Monat ist das DSGVO in Kraft. Ist nun für den Schutz der Daten der Kunden und User alles besser geworden? Leider nicht. Zurzeit sind die Auswirkungen vor allem im Deutschsprachigen Raum eine Katastrophe, vor allem in Deutschland wurde die EU DSGVO wörtlich umgesetzt. Das heisst die Grossen wie Google, Facebook etc. können mit kleineren Änderung in Ihren AGB’s und Datenschutzverordnungen weitermachen wie bis anhin. Nur die Kleinen Betriebe, Vereine und Schulen haben jetzt ein Problem. Diese müssen sich genauer schauen, da sie gerne teuer Abgemahnt werden.

Dies hat in Deutschland zur Folge dass etwa 30 % der Homepages von kleinen Firmen und Vereinen vom Netz genommen wurden. Aus Angst von Abmahnungen. Dass dies Berechtigt ist zeigt, dass die Abmahnindustrie bereits 2 Tage nach Inkrafttreten der neuen Verordnung zugeschlagen hat und einige Abmahnungen rausgelassen hat. Die Politik hat zwar versprochen es langsam angehen zu lassen, aber die Abmahnanwälte machten da der Politik jetzt schon einen Strich durch die Rechnung.

Ein grosser Aufschrei der Politik im Wasserglas ist auch nur das geblieben. Zu einer Änderung der jetzigen Problemen,  konnte sich die Politik nicht durchringen. Dabei sind sich alle Einig dass es so nicht weitergehen kann. Aber eben jede Partei will seine Ziele dem Resultat vorziehen. So kommt man zu keine Lösung.

Aber die Politik geht weiter mit dem Zerstören des Internet. Die nächsten Revisionen sind schon im Gange.

Das Urheberrecht soll auch mit Uploadfiltern grössere Beachtung finden. Da auch dort auch viele Betreiber Angst vor Regressen haben werden, werden die Sperren vermutlich bei den meisten Anbietern sehr strickt gehalten. Das heisst, es wird meistens mehr gefiltert als nötig wäre. Sicher ist sicher. Denn niemand hat Lust eine Abmahne im drei bis fünfstelligen Eurobereich zu kassieren.

Wenn die neue Urheberrechtsverodnung kommen wird, wird es für viele Betreiber von Boards oder anderen Dienstleistern auf dem Internet schweer. Die Schweiz muss dieses Gesetz zwar nicht übernehmen, aber die Politik will das auf Druck der UE Industrie…

Zu diesem Zeitpunkt wird dann auch in der Schweiz mehr gefiltert als nötig…

Dafür hat die EU schon wieder ein neues Gesetz im Köcher. Da Zensur schlecht ist will man das natürlich auch verbieten. Da sind auch schon diverse Vorstösse hängig. Es tönt gut, wenn im Internet von den Anbietern nichts Zensiert werden darf. Jedoch kommen die Betreiber diversen Seiten dann in Teufels Küche. Einerseits müssen sie wegen Datenschutz, Urheberrecht etc. diverse Sachen löschen. Aber wenn sie aus Versehen was zu viel Löschen stehen sie auch wieder mit dem Gesetz in Konflikt. Das wird dann für diverse Kleine Anbieter wieder ein aus bedeuten, da sie das in der Freizeit machen und nicht wegen der Politik auf jeden Fall was Verbotenes machen. Der einzig gehbare Weg ist dann nichts mehr zu tun.

Diese Auswüchse haben wir wenn Politker welche von der Materie wenig Ahnung haben neue Gesetze verordnen.

Autor Xaver Aerni
Geschrieben am 25.06.2018
Veröffentlich in der Ausgabe Juni 2018
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Was ist das Radio der Zukunft

Bis Ende 2024 soll in der Schweiz das UKW Programm der Öffentlich-rechtlichen und auch privaten Radiostationen eingestellt werden. Das bedeutet für die meisten Leute sie können den bisherigen UKW Empfänger entsorgen. Diese sind dann im Normalgebrauch wertlos. Nur noch im Kriesenfall werden Sendungen im UKW übertragen. Aber für sowas noch einen alten UKW Empfänger einzulagern, wird den wenigsten Leuten einfallen.

Bern setzt in Zukunft auf digitale Übertragung

Die Radioprogramme sollen in Zukunft nur noch digital übertragen werden. Doch welche Übertragung ist Zukunftssicher.

Bis jetzt zeigte es schon das Digitale Uebertragungsnormen nur eine kurze Haltbarkeit haben:

Hier haben wir

 

 

Radioprogramm
Mittelwelle 1931 2009
UKW 1949 2020 – 2024
DAB 1996 2012
DAB+ 2011 ???
Internet Radio 1995 wird lange existieren
Auch Fernsehstandards halten sich nicht all zu lang
Analoges Fernsehen 1939 2006/2007
Analoges SAT Fernsehen 1977 (1985 mit Astra für Öffentlichkeit) 2012
DVB-C 2001 ???
DVB-T 2006 ???
DVB-T2 noch nicht CH sonst 2010 ???
DVB-S 1997 geplant 2020 – 2022
DVB-S2 2012 ???
Analoges Fernsehen Kabel 1931 2012

Wie man in der Tabelle sieht sind Analoge Programme über 50 Jahre gelaufen.

Die Digitalen wurden bereits nach etwa 20 – 30 Jahren wegen Normwandlungen abgeschälten.

Auch im Fernsehbereich sind die Tage des DVB gezählt. Die Anbieter setzten in Zukunft auf IP Technologien.

 

Das einzige Radio welches bereits die Norm der Zukunft unterstützt

Zurzeit ist die einzige Radiouebertragung welches die Zukünftigen Normen unterstützt das Internet Radio.

Nach der Abschaltung der UKW Sender wird es sicherlich nochmals einen starken Aufwind geben, da übers Internet nicht nur eine kleine Anzahl Radiosender empfangen werden können sondern eine grosse Ballette an Programmen aus der ganzen Welt.

Die Industrie ist zurzeit die angezählte Technologie DAB+ zu pushen…  Auch diese Technologie wird sich in einigen Jahren einer anderen Norm weichen müssen. Diverse neue Normen sind in den Startlöchern.

Müssen wir alle 20 – 30 Jahre ein neues Radio kaufen

Wenn es nach der Industrie geht ja. Aber das Internetradio existiert länger als das abgeschaltete DAB und ist auf dem neuesten Stand.

Da das Internetradio einen offenen Standard ist welcher nicht durch grosse Patente geschützt ist wird es diesen Standard weiterhin geben.

Auch in der Schweiz sind alle in DAB+ vertretenen Programme als Internetstream wie Tune-in vorhanden. Auch auf der Strasse wird der Empfang mit den modernen Internettechnologien immer besser und wird in den nächsten 5 Jahren die Terrestrischen Übertragungen des Radios überholen.

 

Autor Xaver Aerni
Geschrieben am 26.05.2018
Veröffentlich in der Ausgabe Mai 2018
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Die Gefahren des „Internet der Dinge“

„Internet der Dinge“ ist und wird immer beliebter. Doch die Anbindung von diversen Geräten des Haushalts und der Komsumerelektronik bietet nicht nur Vorteile, sondern hat auch grosse Gefahren.

„Internet der Dinge“ sind Produkte des normalen Haushaltes wie Kaffeemaschine, Toaster, Fernseher, Stereoanlage, Kühlschrank und so weiter, welche mit einer Schnittstelle fürs Internet versehen werden. Zurzeit gibt es bereits diverse Artikel welche Standardmässig über eine Netzwerkschnittstelle verfügen. Der Sinn dieser Schnittstelle ist bei einem Produkt praktisch, wie bei der Kaffeemaschine welche vom Büro aus gestartet werden kann, Kühlschrank welcher das Inventar erledigt und bei der Entleerung selbständig auch Bestellungen ausübt. Praktisch jeder neue Fernseher hat ebenfalls eine Schnittstelle, mit der Firmware Updates, Multimedia Inhalte gestreamt werden können und auch diverse Apps vom Internet geholt werden können.

Eigentlich sind diese Funktionen sehr praktisch. Leider bieten sie auch grosse Gefahren. Die Hersteller dieser Geräte sind leider nicht unbedingt in der Computerbranche zu Hause, deshalb haben sie sehr wenig Erfahrung mit der Sicherheit. Die Sicherheit Standards der Geräte sind etwa auf dem Stand, welche Computersysteme im Jahre 1980 – 1990 hatten. Der Unterschied dazu ist, dass sich die Computer damals nicht 24 Stunden am Internet gehangen sind. Damals war man ab und zu mal kurz in Mailboxen oder in den 90er Jahren kurz im Internet (damals mit dem Modem). Die „Internet der Dinge“ sind jedoch 24 Stunden lang ungeschützt im Internet.

Die Sicherheit Standard sind leider sehr schwach.

Beispiel 1: Die Fernseher verfügen wenn das Passwort nicht geändert wurde über den Code „0000“. Auch wenn das Passwort geändert wurde ist der Code eine 4-Stellige Zahl. Welche sehr schnell gehackt werden kann. Es sind ja nur 9999 Kombinationen. Mit der 0000 10 000.  90 % der Fernseher verfügen jedoch über den Standard Pin, welcher 0000 ist. Hackern ist es bereits gelungen bei Fernseher aus der Ferne Plug-Ins zu installieren. Solche Plug-Ins können verheerende Auswirkungen haben, wie z.B. Spammails zu versenden, oder D-Dos Attacken auszuführen.

Nicht nur Fernseher sind in grösster Gefahr. Jedes Gerät welches am Internet hängt ist ein potentielles Ziel. Haushaltsgeräte sind auch nicht viel besser geschützt. Die meisten Geräte verfügen nur über einen 4 Stelligen Zahlencode. Wenn überhaupt. Gewisse Geräte haben einen Code welcher vom Benützer nicht gewechselt werden kann. Der Standardcode steht jeweils in der Anleitung, welche ohne Problem aus dem Internet downloadet werden kann.

Auch diverse Router Hersteller haben sehr viel Humor. Sie verwenden ebenfalls als Standardadminpasswort ein 4 Stelliges Zahlenpasswort, welches nicht vom Benützer geändert werden kann. Zudem ist Standardmässig der SSH Port übers Internet erreichbar. Das ist sowas wie eine Einladung an alle Hacker: „Bitte Hackt mich…“ Die einzige Möglichkeit, welches der Besitzer hat ist der SSH Port von aussen zu sperren. Dies geht natürlich nur wenn auch der Besitzer merkt dass der SSH Port von aussen offen ist.

Viele Leute fragen sich wieso die Sicherheit nicht so einen Stellenwert bei den Geräten hat. Die Antwort ist ganz einfach: Die Hersteller haben sehr wenig bzw. keine Erfahrungen mit dem Internet. Sie integrieren in ihre Produkte ein paar Module, welche nicht einmal von den Firmen selber hergestellt wurden. Das führt öfters dazu dass der Hersteller nicht mal weiss, welche Sicherheitslücken das Produkt aufweist. Da das Produkt auch meistens nur einen Zweck unterstehet. Ist dem Hersteller auch nicht so ganz bewusst, welche Gefahren das Produkt hat. Eine Kaffeemaschine ist dazu da um Kaffee herzustellen, denen kommt es nie in den Sinn, dass ein Hacker die Kaffeemaschine dazu verwendet um Spammails zu versenden oder zum Einbrechen in andere Systeme verwendet wird.

Als Benützer kann man gegen die Sicherheitslücken sehr wenig machen, ausser zu sehen dass man von aussen nicht auf die Geräte zugreifen kann. Ist leider nicht immer so einfach möglich, da gewisse Geräte eine Verbindung nach aussen halten müssen.
Eigentlich, ist  bis jetzt da der Gesetzgeber und die Industrie gefordert, sichere Geräte in den Umlauf zu bringen. Leider ist da bis jetzt noch nicht viel geschehen. Bei den Geräten welche übers Internet erreichbar sind müssen Passwörter Zahlen Buchstaben Sonderzeichen mit mind. 8 Buchstaben verfügbar sein. Die Passwörter müssen für den Benützer einfach zu wechseln sein. Es sollten Sperren bei mehrfach falsch eingegebenen Passwörter vorhanden sein.

Die Besitzer können nur diese Geräte vom Netz nehmen.

Ein anderes grosses Problem sind ebenfalls Netzwerkkameras. Diese haben sind über Jahrzehnte im Netzt. Leider ist es so dass nach 1 bis 2 Jahren keine Updates mehr für die Kameras vorhanden sind. Dies gilt übrigens für alle Geräte der Haushalts und Consumerelectronic. Dies ist im Bereich Internet sehr gefährlich, da sehr viele Lücken oder Fehler erst später ans Licht kommen. Wenn diese nicht geschlossen werden, dann sind diese Lücken für immer vorhanden.

Da ist der Gesetzgeber gefragt, da er die Hersteller verpflichtet über den Zeitraum der Lebenszeit der Geräte immer mit kostenlose Sicherheitsupdates zu versorgen. Wenn dies nicht geschehen wird, werden wir in ein paar Jahren grosse Probleme mit unseren Geräten haben.

2024 soll das UKW in der Schweiz verschwinden.

In 7 Jahren sollen auch die UKW Radios geschichte sein. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen in der Schweiz alle UKW Radiofrequenzen gestrichen werden. Alle Nationalen und Regionalen Radiostationen werden dann nur noch Digital in DAB+ oder übers Internet übertragen.

Was hat das für die Komsumenten für Konsequenzen.

Zu diesem Zeitpunkt hört man auf den normalen UKW Radios nur noch ein Rauschen. Es ist möglich das noch einige ausländische Sender empfangbar sind.

Wer weiterhin Radio hören will braucht entweder ein DAB+ Radio oder ein Empfangsgerät das über Internet Streams wiedergeben kann.

Wer jedoch am Kabelnetzt hängt kann nicht jedes DAB+ Radio verwenden. Die normalen DAB+ Radio verwenden Frequenzen von 174 – 240 Mhz.

Die Cablecom verwendet jedoch die Frequenzen 252 – 260 MHz

Also müssen fürs Kabelnetz Radios verwendet werden, welche einen höhren Frequenzraum unterstützen. Die unteren Frequenzen benötigt die Cablecom für den Upstream ihres Internet.

 

Der DAB+ Standard hatte es von Anfang an Schweer. Der Hauptgrund ist da sich der Standard schon mehrfach geändert hat. Das ursprüngliche DAB hatte so grosse Mängel und Schwächen da es nach einigen Jahren vom DAB+ abgelöst wurde, welches nicht abwärs kompartibel ist. Das ist natürlich für einen neuen Standard auch nicht umbedingt förderlich. Die meisten User wollen nicht alle 5 Jahre ihre Geräte austauschen müssen. Zudem war das UKW obwohl es immer Analog ausgestrahlt wurde qualtitativ sehr gut. Man kann das UKW sehr oft auch noch im Keller oder in Tunnels empfangen, obwohl es dort sehr oft rauscht.

Beim DAB+ sieht es da anders aus wenn in Kellern und Tunnels ist oft Sendepause, da vor allem in den Tunnels die Umsetzer für DAB+ noch sehr oft fehlen.

Das ist auch der Grund das der Bundesrat beschlossen hat die Notfallalamierung weiterhin auf UKW zu betreiben. Kurzfristig mag die Rechnung aufgehen. Mittelfristig, ist diese Idee eine „Schnapsidee“. Wenn das UKW eingestellt wird werden die meisten Leute Ihre UKW Radios durch neue Radios entweder DAB+ oder Internet ersetzten. Heute haben die DAB+ Radios auch noch UKW drin. Dies wird nach der Abschaltung nicht mehr so sein. Die 5 – 10 Dolar mehr Produktionskosten werden sich da nicht mehr rechnen lassen.

Zudem wenn die Leute nur noch die Radios in DAB+ oder Internet betreiben, weden die meisten nach einiger Zeit nicht mehr wissen wie man diese in den Analogen Betrieb umstellt. Zudem wer weiss auf welcher Frequenz der Bund die Notmeldungen überträgt.

In der Praxis wird es so aussehen, dass niemand mehr diese Mitteilungen mitbekommt.

Die andere Frage ist wird sich DAB+ wirklich durchsetzten. Das Problem ist man braucht neue Hardware. Bei den meisten neuen Autos lässt sich so ein Radio nur Schweer und teuer Nachrüsten.  Wenn man ihn nachrüstet stellt sich die Frage soll man ein DAB+ fähiges oder Internet fähriges Radio kaufen.

Die Internetfähigen haben den Vorteil, dass sie das Tausendfache an Programmen anbieten als DAB+. Der Nachteil ist, wie der Name sagt braucht man Internet. Aber in Zukunft wird es sicherlich für Autoradios auch kostengünstige Internetabos geben, die für Radio und Navigationssysteme verwendet werden können. Zudem wird die Versorgung mit dem Internet auch immer weiter ausgebaut. Zudem werden die modernen Autos in Zukunft ohne Internet sowieso nicht mehr auskommen.

 

Achtung vor Fake Swisscom Rechnung

Zur Zeit werden viele dieser Fake Swisscom Rechnungen verschickt:

Wenn man auf den Link Rechnung einsehen klickt. Wird ein Trojaner runtergeladen, welcher beim E-Banking Zahlungen auslösen kann. Theoretisch ist diverses anderes auch möglich.

Diese Rechnung sieht der Oringal E-Mailrechnung recht ähnlich. Die wichtigsten Merkmale sind, dass auf der Rechnung keine Telefonnummer vorhanden ist.

Zur Zeit wird diese Mail über einen amerikanischen Grossprovider verschickt. Der Provider ist dafür berüchtigt, dass er öfters gehackt wird und massenweise Spam und Maleware verschickt.

Dort wird:

steht im Einführungstest:

Ihre Swisscom Rechnung – zu Rechnungskonto 044 555 55 55 – ist ab sofort im Kundencenter verfügbar. Die Papierrechnung erhalten Sie weiterhin per Post.

Dir Rechnungsadresse stimmt auch nicht. Die Swisscom gibt eine gültige Postanschrift an.

Zugunsten von: Swisscom (Schweiz) AG
Alte Tiefenaustrasse 6
CH-3050 Bern

 

Verweist der Link der Swisscom Rechnung immer auf einen www1.swisscom.ch Server. Beim Fake E-Mail kann es irgend einen anderen Server oder IP Adresse sein.

Man sollte solche Rechnungen immer mit Vorsicht behandeln und gegebenfalls lieber eine zu viel löschen.

IP Telefonie statt Analog

Nächstes Jahr wird die Anloge Telefonie abgeschalten. Dies hat für die Grundversorgung der Schweiz schwerwiegende Folgen.

Bis zum heutigen Tag hat man in fast jedem Haus einen einfachen Telefonanschluss, welcher ohne wenn oder aber funktioniert. Dies wird jedoch in Zukunft nicht mehr möglich sein.

Die Schweiz wird bis zum Ende des Jahres 2017 auf IP Telefonie umsteigen. Diese Art von Telefonie wird von unserem Bundesrat als modern bezeichnet. Wir müssen uns von dem Antiquieren Systemen trennen.

Modern heisst leider nicht immer perfekt. IP Telefonie hat gegenüber der sich bereits durchgesetzten Analogtelefonie diverse Nachteile.

1. Der grösste Teil der Haushalte wird für die IP Telefonie über DSL versorgt. Die DSL Technologie hat mehrere grosse Nachteile. Über grössere Distanz geht die Geschwindigkeit verloren. Es ist möglich wenn ein Haus stark abgelegen ist. Mehrere 10 km von der Zentrale, der Stream nur noch knapp für ein Analogtelefongespräch in einwandfreier Qualität reicht. Die Analogtelefonie konnte bis zu 50 km von der Telefonzentrale ohne Probleme betrieben werden. Für Datentransfer war es dann mühsam. Aber z.B. US Robotics hatte da gute Modems verkauft, welche auch dies schafften.

2. IP Telefone braucht Strom. Der Kunde hat neben dem Telefon auch noch einen Router. Der muss mit Strom versorgt werden. Leider gibt es keine Stromspeisung für die Router aus der Telefonleitung, wie es früher bei ISDN war. Das heisst Häuser die keinen Strom haben, müssen in Zukunft aufs Telefon verzichten. Dies gilt besonders für Waldhütten oder Hütten in den Bergen.

Ebenfalls bei einem Stromausfall ist das Telefonieren nicht mehr möglich. Früher konnte man mittels analog Telefon auch bei einen wochenlagen Stromausfall noch das EW anrufen und melden dass die Stromleitung defekt ist. In Zukunft muss das über Brieftauben erledigt werden müssen oder den Weg zum EW unter die Füsse nehmen.

Die Analogen Telefonzentralen verfügten über grosszügige Notstromversorgung. In Zukunft müsste jeder Haushalt so eine für das Telefon haben. Dies hat jedoch der Gesetzgeber in der Verordnung vergessen.

Die Begründung die Funktelefone bräuchten sowieso Strom. Ist leider nicht zutreffend. Im Notfall konnte man schnell das Funktelefon durch das im Kasten liegende Kabeltelefon austauschen. Und auch ohne Strom betreiben.

3. Die Stabilität des IP Telefons ist nicht besonders gut. Wenn irgendwie der Stream sich aufhängt funktioniert das Telefon nicht. Dies wird meistens erst bemerkt wenn man das Telefon wirklich braucht. (Das heisst einen Ausgehende Verbindung aufbauen will)

Es ist möglich, dass so über Tage keine eingehende Verbindung möglich ist und niemand das merkt. Zudem ist es öfters schon passiert dass man ausgehen Telefonieren kann aber rein kommt kein Gespräch. Für Notfallbenachrichtigungen ist dies katastrophal. Picketdienst, Aertze etc., sind teilweise nicht erreichbar, obwohl sich erreichbar währen.

Neu muss beim Telefonanschluss umbedingt ein Stromanschluss vorhanden sein. Nur so kann der Router betrieben werden. Wenn man bei der Telefondose keinen Strom hat muss man per Elektriker eine Anschlussdose dort hin ziehen. Dies kostet eine menge Geld.

Viele Leute steckten den Router aus wenn Sie nicht aufs Internet mussten. Das hatte der Vorteil, dass man eine menige Strom spart und zudem sicher sein kann, dass niemand auf den internen Computer zugreiffen kann. Dies ist in Zukunft nicht mehr möglich. Der Router wird in Zukunft nicht nur fürs Internet gebraucht sondern auch fürs Telefonieren. Wenn man den Router ausschaltet, kommen auch keine Telefongespräche mehr an und man kann auch nicht mehr Telefongespräche führen.

Der einzige Vorteil ist wenn man vergisst einen Hilferuf zu allarmieren, kann man jederzeit die Schuld aufs IP Telefon schieben. Die Ermittlungsbehörden sind nicht im Stande zu Beweisen ob ein Telefon funktioniert oder nicht funktioniert hat. Im Schweizer Gesetz ist zum Glück immer noch der Artikel im Zweifel für den Angeklagten. Bei der Analogtelefone konnte man gut nachvollziehen was nicht lief.

Ist das neue Fernmeldegesetz nur ein Zahnloser Tiger

Seit dem 1. April 2007 ist das neue Antispamgesetz in Kraft. Zur Zeit sieht es jedoch aus, als wäre das neue Gesetz reine Makulatur. Am 3. September hatte das Zuger Untersuchungrsrichteramt das erste Verfahren wegen verstosses dieses Gesetztes eingestellt.

Das Gericht berief sich auf den Punkt der „mutmassliche Spamer“ hat einen Deaktiverungslink in seinem Mail gehabt.

Aber auf andere Punkte, welche im Gesetz stehen, nahm das Gericht keinen Bezug

Im Gesetz steht klar Spam ist, wenn jemand Mails versedet ohne vorher die Einwilligung des Kunden einzuholen, den korrekten Absender anzugeben oder auf eine problemelose und kosenlose Ablehnungsmöglichkeit hinweist.

Der 1. Punkt ohne vorher die Einwilligung des Kunden einzuholen wurde nicht gemacht. Dieser Punkt hat das Gericht einfach wegbedungen. Das Gericht ging hier ein par Punkte wie Abmeldelink genüge.

Dies ist jedoch nicht das Gesetz, welches der Gesetzgeber den bespamten Büger geben wollte. Wenn die ganze Spamproblematik nur auf diesen Punkt sich festlegt, dann ist das Spamen in der Schweiz praktisch legal. Man kauft sich neue Adressen bespammt. Teilweise funktioniert der Abbestelllink nicht wegen eines technischen Fehlers, oder man hatte neue Daten gekauft, bei dem die alte Adresse wieder drin ist. Tja der Kunde kann sich ja wieder abmelden. Dies wollte sicherlich der Gesetzgeber nicht haben. Das Urteil ist zur Zeit noch nicht rechtskräftig. Es ist jetzt nur zu Hoffen, dass die Staatanwaltschaft dies auch so sieht und das Urteil weiterzieht. Das Urteil können Sie unter http://www.pop.ch/urteil.pdf runterladen.

 

Hat die Bakom jetzt den Grössenwahn?

Unser Webhoster hat vom Bundesamt der Kommunikation folgendes schreiben bekommen. Bakom Brief Seite 1 Bakom Brief Seite 2 Bakom Brief Seite 3 Bakom Brief Seite 4 Bakom Brief Seite 5 Bakom Brief Seite 6 Bakom Brief Seite 7 Bakom Brief Seite 8 Bakom Brief Seite 9 Der Provier ist sicher das dies die Auswirkungen sind auf eine Seite die er vom Netz nehmen musste. Jetzt versucht die Bakom den Provider finanziell zu ruinieren. Das bedeutet, dass in Zukunft noch noch grosse Webhoster vom Ausland noch Webseiten anbieten können. Die kleinen Lokalen müssen dicht machen. Dies ist schade. Das heisst es ist langsam aus für die kleinen Schweizer Webhoster. Moriz Leuenberger hat es wieder mal geschaft einen ganzen Wirtschaftszweig zu vernichten. Ihm ist es nicht genug das Nationale Privatfernsehen auszulöschen, sondern muss jetzt auch auf die kleinen Webhoster losgehen.