Preisüberwacher ein Zahnloser Tiger???

Ist der Preisüberwacher ein Zahnloser Tiger. Bei den Verhandlungen mit der Cablecom ist man nicht mehr ganz sicher ob die ganzen Verhandlungen mit rechten Dingen zugegangen sind. Offiziell ist der Preisüberwacher der klare Sieger. Jedoch hat die Cablecom die Nase vorn und lacht sich ins Fäustchen.
Der Streit ging um die Anschluss gebühr für das Kabelnetz, welches der Provider nicht auf den Konkurenzpreis der Swisscom erhören kann.
Der Anschlusspreis von Fr. 21.– ist schon hoch genug. Viele Leute meinen für die Fr. 21.– bezahlen sie die analogen Radio und Fernsehprogramme. Das stimmt aber nicht. Der Preis ist ausschliesslich für den Anschluss. Also das Kabel das in das Haus gezogen wird. (ohne Signal). Das gleich was die Swisscom für die letzte Meile Verlangt (Kabel mit Summton). Die analogen Programme werden als Goodie dazugegeben.
Der Cablecom ihre Rechnung geht am Schluss auf. Zwar nicht so schnell als geplant aber sie hat jetzt einen grossen Trump im Aermel. Laut Preisüberwacher darf die Cablecom jedes Jahr 2 bis 6 analoge Sender abschalten und diese ausschliesslich digital über Swissfun verbreiten. Leider muss man für das Swissfun ebenfalls bezahlen. Da alle Programme Grundverschlüsselt sind. Mit der Zeit wird die Cablecom den armen Benüzter entgegen kommen und „billigere“ Packetpreise machen. Das heisst man zahlt für jedes Packet einen Preis. Wer z.B. RTL, RTL2 ,Super RTL muss ein Family Packet lösen. Wer MTV VIVA etc. schauen will muss ein Music Packet lösen. Wer Nachrichtensender schauen will, muss ein News Packet lösen. Wenn man alle diese Packete dann zusammenzählt ist der Gewinner wieder…. Noe nicht der Konsument sondern der Anbieter. Die amerikanischen Konzerne zeigen der Cablecom wie es lang geht. Bis ins Jahr 2010 wird der Schweizer für das jetzige Programm etwa 100.- im Monat bezahlen. Zu jetzt Fr. 21.- plus Zuschläge. (Bakom-Gebühr, Swisa-Abgaben) (die Billag ist dabei nicht berücksichtigt)

Nach der jetzigen Situation ist der einzige Gewinner nicht der Konsument sondern die Cablecom.

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