Telefonkarten aufladen

Die PTT gibt die neue Taxcard auf dem Markt. Die neue TaxCard soll nicht wie die bis jetzt bekannte TaxCard auf Magnetebene arbeiten, sondern soll wie die meisten neuen Karten einen Chip beinhalten. Dieser Chip hat für die Kunden einen grossen Vorteil. Diese Karten werden sich in Zukunft nicht wie die alten Karten von selbst entladen, wenn man sie in der Nähe von Kreditkarten oder Bankkarten aufbewahrt. Für die Hobbyhacker hat es auch einen Vorteil. Die Gratistelefonierzeiten sind wieder gekommen. Nachdem die PTT das Blueboxing und die Münzfernsprecher sicherer gemacht haben, können die Hacker in Zukunft nicht nur in Deutschland die Telefonkarten wieder aufladen, sondern auch in der Schweiz. Für die Aufladung braucht es einen Chipkarten-Leser-Schreiber sowie eine Software. Das ganze ist heutzutage schon für unter sFr. 1000.– im Fachhandel zu kaufen (exclusive Software). Für die Telecom PTT hat der Chip noch zwei weiter Vorteile, die PTT ist jetzt 100% kompartibel zu der Chashkard, (ebenfalls einen Artikel in dieser Zeitschrift vorhanden) sowie zu der Postcard sein. In Zukunft kann man mit diesem System in den Telefonkabinen mit fast jeder Plastikkarte bezahlen. Leider wird mit diesen Erneuerung das Zahlen mit Bargeld immer schwieriger. Für die Schweizer ist dies ja kein Problem, wer hat heutzutage keine Plastikkarte. Die Bossen von der PTT nehmen an dass heute schon die 6 bis 7 Jahrigen Kids ihre eigene Kreditkarte oder ein Natel haben, mit der sie im Notfall nach Hause Telefonieren können. Leider werden dabei die Touristen vergessen. Welcher Tourist kauft sich in einem fremden Land eine Telefonkarte oder eine Cashkarte um schnell mal mit den Verwandten nach Hause telefonieren wollen. Die Entwicklung zeigt es immer mehr der Tourismus ist in der Schweiz nicht mehr gross geschrieben. Wir wollen hoffen, dass in Zukunft das Bargeld in der Schweiz nicht aussterben wird. Ansonsten haben die Touristen noch grössere Umstellungsmöglichkeiten. In Zürich gibt es bereits immer mehr Telefonzellen, bei denen man nur noch mit der TAXCARD bezahlen kann. Bei der Endstation Wollishofen in Zürich kann man seit einem halben Jahr auch nur noch per Karte telefonieren. Dies zum Aerger einiger Anwohner und Besucher, die schnell mal telefonieren wollten, um zu Wissen wo hin sie gehen müssen. Wieso diese Telefonkabine umgerüstet wurde weiss niemand so genau. Die ofizielle Begründung der PTT war, dass die Telefonkabinen immer wieder aufgebrochen und ausgeräumt wurden. Bis zum heutigen Tage habe ich die Telefonzelle nie aufgebrochen gesehen. Die Anwohner glauben eher dies ist eine Sparaktion der PTT, wenn die PTT kein Geld mehr in der Kabine hat muss man die Zelle nicht immer wieder leeren. Wenn bis ins Jahr 2’000 alle Telefonzellen umgerüstet sind kann die PTT durch diese Rationalisierung einige Hundert Stellen abbauen. Tja nun ist es abzuwarten bis die Verkehrsbetriebe und die Bahnen ebenfalls auf nur noch zu Bezahlen per Karte umstellen. Damit könnte die SBB ihr Defizit auch aufbessern. Auch die Schwarzfahrer hätten dann eine bessere Ausrede. „Ich habe ja gar keine Karte. Mein Bargeld wird ja nicht mehr akzeptiert…“

Autor Xaver Aerni
Geschrieben am 10.11.196
Veröffentlich in der Ausgabe November 1996
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Sind die Skylosen Zeiten vorbei?

Seit genau einem Jahr hat die SKY Boardcasting Network ihr Codierungssystem auf den Code 1a (Code 11) gewechselt. Seit diesem Zeitpunkt sind alle Karten ausgefallen. Seit diesem Zeitpunkt müssen alle Decoderbesitzer auf das Programm von Sky Movie, Sky One verzichten. Besonders die Star Trek- Fans wurden von diesen Aenderungen betreoffen. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die Karten noch nicht geknacht worden. Vor noch einem Jahr wurden in diversen TV-Zeitschriften duzende verschiedene Decoderkarten angeboten, von den programmiererbaren Chipkarten bis zu den Batteriekarten. Bis zum heutigen Tage sind alle diese Karten verschwunden. Auch die diverse Anbieter der Karten sind nicht mehr zu sehen. Die einzigen Karten die im Moment laufen, leider eher schlecht als Recht sind die Season Karten. Der grösste Nachteil dieser Decoderkarte ist, dass zum Decodieren vom Pay-TV Programm einen Computer benötigt wird. Ein alter XT oder 286 bzw 386 genügt für die Decodierung der Programme. Der „Papi“ muss also nicht seinen Pentium Spielcomputer an hergeben, damit die Familie den Star Trek sehen kann. Seitdem der Code 1a aktiv ist wird das Codierungssystem alle 7 bis 14 Tage gewechselt. Zu diesem Zeitpunkt können die Fans nur noch ein Flackern auf dem Bildschirm erkennen. Unter diesen umständen ist es für die Komerziellen Piraten nicht rentabel eine neue Karte rauszugeben, da der Aufwand für diese Karten grösser wäre als der Ertrag. Die einzige Karte die sich bis jetzt durchgesetzt hat ist die Seasonkarte. Diese Karte muss man zwar selber zusammenbauen, aber dann kann man mittels eines kleinen Computerprogrammes das TV-Programm selber entschlüsseln. Und sollten alle Stricke reissen, wenn den Programmieren von Season verleidet ist, der Code des Programmes anzupassen, kann man mit eingen C-Kentnissen, die Algorithmen selber anpassen. Dies braucht jedoch sehr viel Kentnisse über das VideoCrypt System und viel, viel Geduld. Der Season-Decoder kann in sehr vielen Boxen downgelaoden werden, in den nächsten Wochen wird er auch auf diesem Server kostenlos angeboten.

Autor Redaktion
Geschrieben am 28.10.1996
Veröffentlich in der Ausgabe November 1996
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Die neue Chash Card

Nächstes Jahr ist es soweit. Die Schweizer Banken wollen einen weiteren Schritt unternehmen um das Bargeld loszuwerden. Die alten Münzen werden dann bald ausgedient haben. Neu sollen die EC-Karten umfunktioniert werden. Auf diesem Chip werden Sie in Zukunft bis Fr. 300.– speichern können. Dieses Geld können Sie dann zum Zahlen an Apparaten, Kiosken und teilweise auch in Läden benützen. Dieses Geld wird Ihnen dann ohne Identifikation abgebucht. Der Vorteil für die Benützer ist, man braucht nicht immer so viel Kleingeld herumzutragen und hat immer das nötige Kleingeld bei sich. Das Problem vom Wechseln entfällt. Neben den vielen Vorteilen beherbergt diese Karte auch Risiken. Wie bei jeder Karte sind immer wieder Betrüger am werk. Chipkarten sind natürlich einiges sicherer als die herkömmlichen Magnetkarten. Jedoch wenn es um grössere Beträge geht müssten die Sicherheitsmassnahmen verstärkt werden. Das die Chipkarten bis jetzt nicht so schweer zum aufladen sind, zeigt schon die Menge von Sharewareprogramme, die die Telefonkarten der Detuschen Telecom wieder aufladen. Dort ist es sogar möglich eine Karte bis auf DM 999.– oder mehr aufzuladen. In der Schweiz gibt es bereits eine Chipkarte die aufladbar ist. Es handelt sich um die Cinecard, die von diversen Kinoanbieter rausgeben wird. Schon bei dieser Karte hatten die Holländischen Hacker nicht all zu lange gebraucht um sie wieder aufzuladen. Jedoch meinten sie, dass der Aufwand nicht rentiert. Der Anwendungszweck für diese Karte ist gering, dafür, dass man nacher gratis ins Kino kann. Dieses Argument wird dann bei der Cashkarte nicht mehr gelten. Mit einer Karte kann man in kürzester Zeit Waren und Dienstleistungen in den 10’000.– beziehen.

Es ist klar, dass der einzelne Benützer von diesen Methoden nur indirekt betroffen ist. Der einzelne Kartenbesitzer kann so nicht geschädigt werden. Die Geschädigten von solchen Attaken sind höchstens Aperatebesitzer, Banken und Versicherungen geschädigt. Ganz ohne Gefahr ist es für den Kunden natürlich auch nicht ganz ohne Risiken. Früher war es möglich dass ein „Fünfliber“ einfach im Automaten stecken blieb und nicht mehr zurück kam. Dann war das Geld weg. Tja im extremsten Fall konnte man den Besitzer des Automaten herzitieren und um herausgabe des Geldes bitten, das Geld war ja wikrlich noch irgendwo im Automaten. Mit der Chipkarten könnte es durch einen Defekt passieren, dass statt Fr. 1.20 für den Kaugummi einfach auf der Karte Fr. 120.– abgebucht werden. Wenn man dann glück hat wird es richtig auf dem Kontrolstreifen des Automaten mitprotokolliert. Wenn dort aber nur Fr. 1.20 stehen, dann hat man pech gehabt. Dann wird es ein teurer Kaugummi. Solche Fehlabbuchungen sind bei den Telefonkarten der Telecom PTT gang und gebe. Dort handelt es sich in den meisten Fällen nicht um beträge bis Fr. 300.– sondern um maximal Fr. 10.–.

Fazit: Auf das neue Geldsystem werden sich vor allem die Hacker und Informatikstudenten der Uni und ETH freuen. So kommen sie, wenn sie die nötige Software habenm wenigstens noch einige Oeffentliche Zuschüsse auf Ihr Studium.

 

Hackernwes stellt sich vor

Die Hackernews wurde am 1. Januar 1994 in Zürich veröffentlicht, diese Zeitschrift wurde in unregelmässigen Zeitabständen auf diversen Mailboxen in der Schweiz veröffentlicht.

Für was ist die Hackernews gut?

Das ist schweer zu sagen. Eine genaue Antwort konnten bis jetzt die Herausgeber leider auch nicht finden. Der Zweck der Hackernews ist, den Benützern von diversen Informations, und Datensystemen, nicht nur die Vorzüge und Spielereinen, sondern auch die Nachteile darzulegen, die von anderen Medien oder Vertreiber der Systeme gar nie genannt werden. Wir wollen nicht, die Bevölkerung zu teils strafbaren Handlungen aufmunern, sondern wir wollen mit unseren Artikeln den Benützer sagen, gebt acht, es könnte ja jemand… Ebenfalls wollen wir damit erreichen, dass die Datennetze, sowie andere elektronische Systeme sicherer werden.

Braucht es heutzutage überhaupt noch die Hackernews?

Die Hackernews, wie auch andere Informationsmedien, die über Gefahren in den Datenbereichen informieren werden immer wichtiger. Heute werden immer mehr die Computersysteme miteinander vernetzt. Wo die Daten heutzutage landen ist für den einzelnen kaum oder gar nicht mehr Nachvollziehbar. Jegrösser die Vernetztung ist, desto grösser ist die Fehleranfälligkeit. Auch die Juristen haben bei der raschen Entwicklung der elektronischen Datensystem und Medien den Ueberblick verloren, und sind auch in der Rechtsprechung übervordert.

Wir versuchen mit dieser Zeitschrift Ihnen die Gefahren und Vorteile der elektronischen Medien bekannt zu geben. Dieses Medium dient nicht dazu den Hobbyhackern Anleitungen für ihre ersten Hacks zu geben.

Woher kommen die Artikel?

Die Artikel, welche hier veröffentlicht werden, werden von Leuten die in der Szene sind verfasst. Bei wichtigen Themen werden auch Artikel vom CCC (Chaos Computer Club) oder andere Pressemitteilungen, die uns in die Hand fallen veröffentlicht. Es gibt auch sehr viele private Autoren, die Ihre Artikel hier veröffentlichen.

Autor Xaver Aerni
Geschrieben am 15.10.1996
Veröffentlich in der Ausgabe November 1996
(C)opyright 1996 by Hackernews
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Internet zum Nulltarif einfach auf Rezept

Jetzt ist es endlich soweit, die Preise für den Internetzugang fallen stets. Jeder Provider versucht den Einstig fürs Internet zu vereinfachen, damit er sehr viele Kunden schnell beliefern kann. Der dritt grösste Provider hat seit einiger Zeit ein Registrierungsverfahren entwickelt mit dem man sich einfach und sofort am Internet anmelden kann. Dieses Verfahren hat ein riesiger Vorteil. User die keinen Account bei Blue Windows haben können kostenlos aufs Internet zugreiffen.

Es ist sicherlich keine Werbeaktion von Blue Windows, sondern einen sehr grossen Fehler in der Userüberprüfung. Dieser Fehler dürfte bei einem professionellen Provider nicht vorkommen. Wir wollen unseren Lesern kurz zeigen, wie man ganz einfach ohne sich bei Blue Windows anzumelden auf dem Internet surfen kann. Die einzigen kosten, die entstehen sind die Telefonkosten.

Das einzige ist, der Dialer (z.B. DFÜ-Netzewerk von Windows 95 muss richtig konifiguriert werden.

Die Einwählnummer muss auf 0842842842 eingestellt werden

 

Der Servertype muss wie folgendes Beispiel konfiguriert werden.

Die TCP/IP-Einstellungen müssen wie folgt forgenommen werden:

Nun zum wichtigsten. Username und Passwort:

Als Username kann ein beliebiger nicht vorhandener Username verwendet werden. Z.B. Bluemchen Als Passwort muss ein Passwort verwendet werden, dass keine Sonderzeichen enthält: z.B. hackernews

Dann geht alles von alleine. Man wählt das Internet an. Die Verbindung wird aufgebaut und man kann lossurfen.

Wie Sie sehen wird der Username und das Passwort überprüft. Leider wird bei dieser Ueberprüfung nur festgestellt ob im Passwort Sonderzeichen vorhanden sind, ob der Username in der Datenbank eingetragen ist, dies wird nicht überprüft.

So kommt man gratis (nur mit Telefonkosten zum Ortstarif) ins Internet.

Fazit: Es ist schon traurig, dass solche grossen Sicherheitslücken bei dem Provider Telecom PTT auftreten, Solche Sicherheitslücken haben nicht einmal die kleinsten Provider. Dort wird der User eher abgelehnt als angenommen. Wenigstens kommt durch diesen Fehler keine Endkunden zu Schaden. Der Schaden, der Bluewindows entsteht wird immer noch von den Telefongebühren getragen. Wir wollen nun warten, wie lange es dauert, bis die PTT diesen Fehler in ihren Einwahlknoten behoben werden.